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Alleingeschäftsführerin einer UG haftet für seinerzeit festgesetzte Steuerschulden — Urteil vom 13.11.2015.

Im Hinblick auf die §§ 69, 34 I der Abgabenordnung haften GeschäftsführerInnen von GmbH und UG (haftungsbeschränkt) persönlich, sofern die Nichterfüllung,- oder -festsetzung von Steuern zulasten der Gesellschaft auf Pflichtverletzungen der Geschäftsführung zurückzuführen ist.

Vorliegend scheiterte die Verteidigung, man sei geschäftlich zu unerfahren und mit der Situation überfordert gewesen, zudem habe gerade wegen der mangelnden Einkünfte kein fachlicher Rat eingeholt werden können.
Auch kamen Eiwände gegen die “zu hohen” Steuerschätzungen erst auf, als -bildlich gesagt- das Kind schon in den Brunnen gefallen war: nach Rechtskraft der Festsetzungen.

In aller Deutlichkeit: verletzt die Geschäftsführerin ihre Pflichten, Steuererklärungen abzugeben und Steuern (hier: Gewerbesteuer) zu zahlen, wird sie persönlich in Haftung genommen. Erschwerend kam hier noch die unterlassene Insolvenzantragsstellung hinzu.

Viele kleinere Unternehmen und GründerInnen nehmen die UG gerne als “1 — € — GmbH” wahr; sie kostet wenig und hat trotzdem einen Schutz vor persönlicher Haftung gegenüber Vertragspartnern eingebaut.
Aber nicht vor dem Fiskus (und Insolvenzverwaltern, aber das ist ein anderes Thema)…

Es sei GeschäftsführerInnen empfohlen, auch haftungsbeschränkte Gesellschaften steuerberatend und rechtlich in sichere Hände zu geben — etwa in jene der Overhage Consulting !

> Die Entscheidung zum nachlesen
bzw. Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom 13.November 2015, 5 K 526/15.KO

Fragen und Kritik gerne an:
nb@overhage-consulting.de

Rechtsanwalt Nils Bruckhuisen

Steueranreize zum Wohnungsbau

In Anbetracht des derzeitigen Flüchtlingszustroms und der sich zuspitzenden Wohnraumknappheit plant die Bundesregierung nach über einem Jahrzehnt wieder Steueranreize zum Wohnungsbau einzuführen.

Der Vorschlag des Bundesfinanzministeriums sieht für den Bau neuer Wohnimmobilien in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt Sonderabschreibungen für das Jahr der Anschaffung/Herstellung sowie den darauf folgenden zwei Kalenderjahre vor. Konkret könnten somit 35% der Anschaffung/Herstellung in den ersten drei Jahren abgeschrieben werden.

Die Sonderabschreibung soll auf die Anschaffung/Herstellung in den Kalenderjahren 2016 bis 2018 begrenzt sein.

Fragen und Kritik gerne an:
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Steuerberater Moritz Overhage

Umsatzsteuer für Dozenten und Lehrer

Auf der Grundlage der Rechtsprechung des europäischen Gerichtshofs sowie des Bundesgerichtshofs besteht für Dozenten, sowie Lehrer und Volkshochschullehrer die Möglichkeit eine Umsatzsteuerbefreiung für Ihre Tätigkeit zu erwirken, auch wenn die Schule an der unterrichtet wird nicht über eine Bescheinigung iSd. § 4 Nr. 21 UStG verfügt.

Sollten Sie zu diesem Thema Fragen haben stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

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Moritz Overhage
Ihr Steuerberater aus Köln
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